
Der Föderalismus ist eine Garantie für Vielfalt in unserem Verband, aber auch eine grosse Herausforderung.
Der Schweizerische Baumeisterverband ist stark, wenn alle Regionen gehört werden – ein gemeinsames Auftreten ist entscheidend. Entscheidend dafür ist ein respektvoller und konstruktiver Austausch zwischen allen Regionen.
Mein Ziel ist es, die Regionen stärker miteinander zu verbinden und so unsere gesamte Durchschlagskraft zu mobilisieren.
Der neu ausgehandelte LMV gibt uns Stabilität und verlässliche Rahmenbedingungen für die nächsten 6 Jahre. Gleichzeitig steht unsere Branche durch gesellschaftliche und klimatische Entwicklungen vor grossen Veränderungen.
Das Ziel «Netto Null 2050» ist für die Schweiz eine politisch ambitionierte Vorgabe und wird auch unsere Branche stark fordern. Entscheidend ist, dass diese Transformation realistisch, wirtschaftlich tragbar und technisch umsetzbar gestaltet wird.
Der Verband muss diese Entwicklung auf Augenhöhe mit Politik und Behörden mitgestalten, damit unsere Branche nicht zum Sündenbock wird. Gleichzeitig braucht es neue Instrumente, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in diesem Prozess gezielt zu unterstützen.
Schwarzarbeit muss konsequent und in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden bekämpft werden. Unsere paritätischen Kommissionen in den Regionen sind gefordert, gemeinsam mit dem Schweizerischen Baumeisterverband aktiv zu bleiben.
Unser attraktives Marktumfeld zieht leider auch Trittbrettfahrer an, die versuchen, ohne Einhaltung der geltenden Rahmenbedingungen tätig zu sein. Entscheidend ist, dass alle Marktteilnehmenden im Bauhauptgewerbe die gültigen Gesamtarbeitsverträge respektieren. Wo dies nicht geschieht, muss konsequent gehandelt werden.
Nur so sichern wir Fairness in unserer Branche.
Unser Verband verfügt über ausgezeichnete und moderne Ausbildungscenter in der ganzen Schweiz. Diese starke Ausgangslage gilt es konsequent zu nutzen und weiterzuentwickeln.
Mit dem Masterplan 2030 hat der Schweizerische Baumeisterverband dafür eine klare strategische Grundlage geschaffen. Ziel ist es, die Berufsbildung im Bauhauptgewerbe zu modernisieren, neue Kompetenzen zu integrieren und mit neuen Berufsprofilen langfristige Perspektiven zu schaffen. So bleibt unsere Branche attraktiv, praxisnah und zukunftsfähig.
1’000 Lernende sind ein wichtiger Schritt, aber noch nicht genug. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, junge Menschen für den Bau zu begeistern und sie nachhaltig in unseren Betrieben auszubilden.
Temporärarbeiter können kurzfristig entlasten, ersetzen aber keine konsequente Nachwuchsförderung. Wer in Ausbildung investiert, investiert in Stabilität, Qualität und die Zukunft unserer Branche.
Die neu gegründete SUVA-Gruppe, bestehend aus Unternehmern aus der ganzen Schweiz, setzt sich dafür ein, die Anliegen der Betriebe einzubringen. Aktuell ist es jedoch schwierig, mit diesen Anliegen genügend Gehör zu finden. Diese Situation muss sich verbessern – und dafür setze ich mich ein.
Die SUVA verfügt über Reserven von über 50 Milliarden Franken und eine hohe Solvenz (Solvenzquote rund 190 %). Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Prämienbelastung für die Betriebe in einem ausgewogenen Verhältnis bleibt.
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«Manfred denkt politisch und unternehmerisch, diese Fähigkeit ist selten. Sein politisches Netzwerk reicht über die Region hinaus.»
Rieder Beat,
Ständerat

«Seine Unternehmungen sind in der Region sehr aktiv und garantieren Fairness und Qualität. Als Vertreter im Walliser Baumeisterverband garantiert er Verlässlichkeit und Offenheit.»
Zengaffinen Raoul,
Unternehmer Zengaffinen AG

«Manfred ist ein erfolgreicher Unternehmer, bodenständig und mit dem Bauwesen von Grund auf vertraut. Er spricht unsere Sprache und weiss, was unsere Branche bewegt und wo Handlungsbedarf besteht.»
Casty Luis,
dipl. Baumeister Betosan AG
